
Seiteninhalt
Photodynamische Therapie (PDT) in Memmingerberg
In der Dermatologie Allgäu bei Memmingen bietet unser Team die photodynamische Therapie (PDT) zur gezielten Behandlung von Hautkrebsvorstufen (aktinischen Keratosen) an. In einem ausführlichen Beratungsgespräch klären wir, ob die Behandlung für Sie geeignet ist, um ihr Risiko für weißen Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom/ Spinaliom) durch seine Vorstufen (aktinische Keratosen) zu minimieren. Die Behandlung ist in der Regel sehr effektiv und kann das Risiko deutlich reduzieren (siehe deutsche Leitlinien).
Was ist eine photodynamische Therapie?
Die photodynamische Therapie ist ein minimalinvasives Verfahren. Krankhafte Hautzellen werden gezielt durch eine Lasertherapie und Licht in Kombination mit einem speziellen Wirkstoff zerstört, während gesunde Hautzellen kaum angegriffen werden. Die Methode wird vor allem in der Dermatologie eingesetzt, um oberflächliche und ausgedehnte, beginnend bösartige Hautveränderungen und Hautkrebsvorstufen zu behandeln. Sie ist eine etablierte und in den Leitlinien verankerte Form der Behandlung von aktinischen Keratose bei flächigem oder hartnäckigem Befall (Flächenkanzerisierung).
Zunächst werden die betroffenen Areale großflächig gelasert mit dem Fraxel Aufsatz. Dann wird ein Wirkstoff wie Aminolävulinsäure oder Methylaminolävulinat auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Dieser sammelt sich bevorzugt in veränderten Zellen an, die sich schneller teilen als gesunde Zellen. Dies erklärt auch, weshalb gesunde Haut in der Regel kaum reagiert.. Anschließend wird die Haut mit einer genau abgestimmten Lichtquelle bestrahlt. Dabei entstehen reaktive Sauerstoffverbindungen, die krankhafte Zellen zerstören.
Gesundes Gewebe bleibt weitgehend erhalten. Im Vergleich zu operativen Eingriffen entstehen in der Regel keine Narben. Gerade im Gesicht ist das ein wichtiger Punkt. Zudem wird deutlich das Risiko für den weißen Hautkrebs Plattenepithekkarzinom (auch Spinaliom) reduziert. Dadurch können unter Umständen spätere Operationen und streuende Tumoren verhindert werden.
In der Dermatologie Allgäu in Memmingerberg wird die photodynamische Therapie mit medizinischer Präzision eingesetzt. Ziel ist es, Hautveränderungen zu behandeln und das Hautkrebsrisiko deutlich zu senken.
Für wen ist die photodynamische Therapie im Gesicht geeignet?
Photodynamische Therapie eignet sich für Patientinnen und Patienten mit oberflächlichen Hautkrebsvorstufen (aktinischen Keratosen). Sie ist eine gute Wahl, wenn eine wirksame Behandlung gewünscht ist. Auch großflächige Hautveränderungen lassen sich behandeln. Mehrere Bereiche können in einer Sitzung abgedeckt werden. Da Hautkrebsvorstufen besonders auf lichtgeschädigter Haut entstehen, kann nach einer gewissen Zeit (meist Jahre) eine erneute Behandlung erforderlich sein.
Besonders profitieren Menschen, die:
Aktinische Keratosen oder frühe Formen von Hautkrebs behandeln lassen möchten
Eine Alternative zur Operation suchen
Gut zu wissen: Aktinische Keratosen entstehen durch langjährige UV-Belastung. Sie zeigen sich vor allem an Stirn, Nase oder Wangen sowie an den Handrücken und gelten als Vorstufe von weißem Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom). Die photodynamische Therapie ermöglicht eine gezielte, effektive und zugleich flächige Behandlung. Bei tiefergehenden oder fortgeschrittenen Erkrankungen kommen andere Verfahren zum Einsatz. Diese werden individuell mit Ihnen besprochen.
PD Dr. Sascha Ständer – Ihr Hautarzt in Memmingerberg
PD Dr. Sascha Ständer ist Facharzt für Dermatologie und spezialisiert auf moderne, minimalinvasive Therapieverfahren zur Behandlung von Hauterkrankungen. In der Dermatologie Allgäu in Memmingerberg bei Memmingen legen wir besonderen Wert auf schonende Methoden mit optimalen Ergebnissen und der Hautkrebs Risikoreduktion.
Die photodynamische Therapie zählt zu unseren etablierten Behandlungsverfahren, insbesondere bei aktinischen Keratosen und lichtgeschädigter Haut im Gesichtsbereich.

Haben Sie Fragen?
Wir beantworten Sie gerne!
Ablauf der photodynamischen Therapie
Eine Sitzung folgt einem klaren Ablauf. Jeder Schritt ist darauf ausgelegt, die Behandlung gut verträglich und effektiv zu gestalten.
1
Zu Beginn wird die Haut gründlich gereinigt. Verhornungen oder Krusten werden vorsichtig entfernt, damit der Wirkstoff gut eindringen kann. Dann werden die betroffenen Areale mittels Laser vorbehandelt. Anschließend wird der lichtsensibilisierenden Wirkstoff gezielt auf die betroffenen Bereiche aufgetragen.
Schritt 1
Vorbereitung und Auftragen des Wirkstoffs
2
Schritt 2
Einwirkzeit und Belichtung
Nach einer Einwirkzeit folgt die Lichtbehandlung. In der Dermatologie Allgäu wird eine spezielle Tageslicht PDT Lampe verwendet. Die Bestrahlung erfolgt genau eine Stunde.

Freie Termine verügbar
Nachsorge nach der Behandlung
Die richtige Nachsorge unterstützt die Heilung. Direkte Sonne sollte vermieden werden. In dieser Zeit reagiert die Haut besonders empfindlich auf Licht. Der Grund: es können noch Wirkstoffreste aktiv sein. Auch danach ist ein guter UV-Schutz wichtig.
Die Abheilung dauert meist fünf bis zehn Tage. In dieser Zeit kann es zu Rötungen, Schuppung oder leichten Krusten kommen. Bei empfindlicher Haut kann die Heilung bis zu zwei Wochen dauern. Oft ist eine starke Reaktion ein Zeichen dafür, dass sehr viele Vorstufenzellen durch die Therapie zugrunde gegangen sind. Also ein gutes Zeichen.
Welche Nebenwirkungen kann die photodynamische Therapie haben?
Die photodynamische Therapie ist gut verträglich. Nebenwirkungen treten meist nur vorübergehend auf. Während der Belichtung spüren viele Patientinnen und Patienten ein leichtes brennendes oder stechendes Gefühl.
Nach der Behandlung kommt es häufig zu:
Rötungen der Haut
Leichten Schwellungen
Krustenbildung oder Schuppung
Diese Reaktionen zeigen, dass die Haut auf die Behandlung reagiert und Hautkrebsvorstufen (auch diese, die nicht direkt sichtbar oder tastbar waren) zugrunde gegangen sind. In den Tagen danach kann sich die Haut leicht schälen und empfindlich sein. Das gehört zum Heilungsprozess und klingt meist innerhalb weniger Tagen ab. In dieser Phase ist eine gute Pflege besonders wichtig.
Schwere Komplikationen, wie eine Infektion der Haut, sind selten, können jedoch gut behandelt werden, sollten sie mal auftreten. In der Dermatologie Allgäu in Memmingerberg bei Memmingen sorgen dermatologische Fachkompetenz und moderne Technik für ein hohes Maß an Sicherheit.
Kosten & Kostenübernahme der photodynamischen Therapie
Die Kosten werden von den privaten Krankenkassen getragen. Gesetzlich Versicherte können die Leistung als Selbstzahler wahrnehmen.
Jetzt Termin vereinbaren – Photodynamische Therapie in Memmingen
Sie möchten sich zur photodynamischen Therapie in Memmingen beraten lassen? PD Dr. Ständer berät Sie gern persönlich in der Dermatologie Allgäu in Memmingerberg. Sie erwartet eine ruhige, professionelle Atmosphäre und eine Behandlung auf hohem medizinischem Niveau.
Die Praxis liegt in Memmingerberg bei Memmingen und ist an die A7 und A96 angebunden.
Häufig gestellte Fragen zur photodynamischen Therapie
Haben Sie bestimmte Fragen und haben keine Antwort gefunden?
Ein lichtempfindlich-machender Wirkstoff wird nach gründlicher Lasertherapie auf die Haut aufgetragen und lagert sich gezielt in beginnend bösartig veränderten Zellen und Hautkrebsvorstufen an. Durch Bestrahlung mit einer speziellen Lichtquelle werden krankhafte Zellen zerstört. Gesundes Gewebe bleibt weitgehend erhalten. Die Behandlung gilt als gut verträglich und effektiv. Das Risiko für weißen Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom) wird deutlich reduziert.
Die photodynamische Therapie im Gesicht wird vor allem bei aktinischen Keratosen angewendet und stellt eine effektive Behandlung dar. Sie eignet sich besonders für empfindliche Bereiche wie Stirn, Nase und Wangen sowie den Handrücken. In der Dermatologie Allgäu in Memmingen wird die Therapie individuell geplant.
Die photodynamische Therapie Nachsorge ist wichtig. Direkte Sonne sollte direkt nach der Behandlung gemieden werden, da die Haut lichtempfindlich ist. Anschließend wird für ein bis zwei Wochen ein hoher UV-Schutz empfohlen. Beruhigende Pflege unterstützt die Heilung. Aufgrund des Zellunterganges von Hautkrebsvorstufen kann es zu einer deutlichen Reaktion mit Rötung, Schwellung und Schuppung kommen. Dies hält meist nur wenige Tage an.
Die private Krankenkasse übernimmt in der Regel die Behandlungskosten. Gesetzlich Versicherte können diese als Selbstzahlerleistung wahrnehmen. Fragen Sie uns gerne per Mail (info@dermatologie-allgaeu.de).
